Die Alpha Presse: Ein Gesamtkunstwerk

Ein Rückblick von Andreas J. Werner

September 2014

Die Entstehung der Alpha Presse

Mit der fünfhundertsten Edition „der ölbaum wächst jahr um jahr“ beendet die Edition Alpha Presse ihre dreißigjährige Tätigkeit. Anlass, um auf die vergangenen Jahrzehnte Rückschau zu halten und sich eingehender mit dem fünfhundertsten Werk zu beschäftigen.

Nach Jahren der Suche nach einem Lebensziel, einem ihm angemessenen Lebensweg und unvermuteten Begegnungen mit Menschen, die ihn in eine künstlerische Richtung wiesen, besuchte Wol Müller in den siebziger Jahren die 1949 wiedergegründete Werkkunstschule Wiesbaden (später in der Fachhochschule Wiesbaden aufgegangen). Dort wurde Wol Müller bewusst, Kunst ist der einzige Ort, an dem man bleiben kann. Schon in der Kindheit war der Tanz ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens. Nun erhielt Wol Müller in Wiesbaden eine professionelle Ausbildung in freiem Tanz und Malerei, Ausdrucksformen die für den späteren künstlerischen Weg Wol Müllers entscheidend waren. Es kommt jedoch noch etwas Ausschlaggebendes hinzu: Die Fluxus Bewegung. Zu Fluxus bekannten sich Künstler der unterschiedlichsten Art und Stilrichtungen. Allen gemeinsam war: sie entzogen sich herkömmlichen Kunstproduktionen, sie durchbrachen den damaligen gesellschaftlichen Mainstream einer bestimmten „Bürgerlichkeit“.

Einer der zentralen Orte der Fluxus Bewegung war Wiesbaden. Initiator der Fluxus Bewegung in Deutschland war der aus Litauen nach Amerika emigrierte George Maciunas, der eine Zeit lang als Zivilangestellter und Graphiker bei der US Air-Force in Wiesbaden arbeitete. Dort gründete er die Fluxus-Gruppe und machte Bekanntschaft mit den wichtigsten Künstlern der Avantgarde in Deutschland und Frankreich. Im September 1962 initiierte er die Konzertreihe „Fluxus - Internationale Festspiele Neuester Musik“ bestehend aus 14 Aufführungen im Hörsaal des Städtischen Museums in Wiesbaden, die als erste Fluxus-Veranstaltungen angesehen werden müssen. Die wichtigsten Teilnehmer waren neben Maciunas Nam June Paik, Dick Higgins, Wolf Vostell, Emmett Williams, die Komponisten Karlheinz Stockhausen und John Cage. Diese neue Kunstbewegung und ihre Protagonisten prägten Wol Müller in fundamentaler Weise. Die Kenntnis dieses Hintergrunds ist zum Verständnis der Editionen und Performances der Alpha Presse unabdingbar.

Über Editionen und Stilmittel

1985 legte Wol Müller seine erste Edition „und küsse den tau des granatapfelbaums“ mit Lyrik von Ralph Günther Mohnnau vor. Mohnnau, promovierter Rechtsanwalt, ist Schriftsteller seit den frühen fünfziger Jahren. Lyrik und Texte für das Musiktheater sind seine bevorzugten Ausdrucksformen. Ohne das schriftstellerische Mitwirken, die geistigen Anregungen und – man muss es betonen – die mäzenatische Unterstützung Mohnnaus hätte Wol Müller die Alpha Presse nicht dreißig Jahre lang entwickeln können.

Heute befinden sich Werke der Alpha Presse in wichtigen Bibliotheken, Museen und Sammlungen weltweit, vom Haiku-Bungakukan (Haiku-Museum), Tokio, bis zur Library of Congress, Washington D.C., von der Széchényi-Nationalbibliothek, Budapest, bis zur Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt. Insgesamt sind die Künstlereditionen der Alpha Presse an zahlreichen nationalen und internationalen Orten und Einrichtungen der Welt vertreten.

Nicht verschwiegen sei, dass unter den 500 Editionen sich auch etliche Werke befinden, die vor allem unter dem Gesichtspunkt des Verkaufs entstanden. Schließlich und endlich muss der Künstler auch vom Verkauf seiner Kunst leben.

Dem Haiku gilt die besondere Liebe Mohnnaus. Tausende hat der Schriftsteller inzwischen verfasst und es in dieser Kunstform zur wahren Meisterschaft gebracht. Nicht wenige seiner Haiku sind in die Buchobjekte der Alpha Presse eingegangen. Davon wird noch zu sprechen sein. Jedoch beschäftigt sich Mohnnau auch mit Übersetzungen und Nachdichtungen. Schöne Beispiele sind die Drucke „Das Lied von Hildebrand und Hadubrand (WV 19 – 1990) und „Echnaton – Sonnengesang“ (WV 24 - 1991).

Die erste Edition – mit farbigen Lithographien, Collagen und einem Umschlag aus handgeschöpftem Papier – trägt schon manche der charakteristischen Ausdrucksformen, die alle folgenden Drucke und Buchobjekte kennzeichnen. Hervorzuheben ist, dass schon bei dieser ersten Edition der Computer (1985!) eingesetzt wurde.

Die künstlerischen Ausdruckformen, die Wol Müller schon in den ersten Editionen einsetzte, lassen das klassische Künstlerbuch, den bibliophilen Druck, weit hinter sich. Die Fragestellung lautete immer: Was kann das Buch noch sein, noch leisten!? Wol Müllers Editionen verlassen damit die gewohnten Sehgewohnheiten und beziehen nicht nur die verschiedensten Materialien ein – wie Metall, Stein, Holz, Stoffe, Plexiglas, transparent bearbeitete Folien – , sondern betreten in der Gestaltung der Papiere und ihrer Anordnung, in der Verarbeitung dieser verschiedensten Materialien immer wieder überraschende, noch nicht ausgetretene Pfade.

Ein weiteres zentrales Stilmittel ist die Collage im Werk Wol Müllers. Die Collage zieht sich in unterschiedlichsten Ausprägungen durch alle Editionen. Mal durch die Bearbeitung von Papieren, mal durch den Mix von Materialien, aber immer mit dem Ziel, dadurch neue Ausdrucksformen zu gewinnen.

Der Materialmix und die Collage bedingen natürlich, dass die meisten der Werke sehr empfindlich sind und somit, wenn sie dauerhaft erhalten werden sollen, einen entsprechenden Umgang von den Besitzern verlangen.

Die Editionen - Beispiele

Einige wenige Beispiele sollen die Einbeziehung der unterschiedlichsten Materialien verdeutlichen:

„Schatten“ (WV 30 – 1993).
Drei schwarze, mit Gedichten von Ralph Günther Mohnnau versehene Marmorplatten liegen in einer Holzkiste. Sie wurden mit farbiger Autospachtelmasse bearbeitet. Beigelegt sind fünf weitere handgeschöpfte Papierfetzen mit Texten von Ralph Günther Mohnnau, darunter das Gedicht „Hiroshima“.

„Von der Stange“ (WV 68 – 1998).
Der Funke zu dieser Edition sprang bei Wol Müller bei einem Gang durch IKEA über. Er kaufte dort einige Handtücher, die entfernt an die amerikanische Flagge erinnerten und zwanzig Meter Nesselstoff, der am Schneidetisch bei IKEA zugeschnitten wurde. Gleichsam entstand dort schon der erste Schritt zur späteren Edition. Die Handtücher wurden mit farbigen Siebdrucken und Texten von Heinrich Heine und Frank Zappa (Plastic People aus dem Album „Understanding America“) bearbeitet, zusammengenäht und auf einem Plastikkleiderbügel aufgehängt. Diese Edition hat Karriere gemacht. Ein Exemplar wird im Pushkin Museum in St. Petersburg gezeigt, das letzte Exemplar wurde vom Heinrich-Heine- Institut in Düsseldorf erworben. „Von der Stange“ gehört zu einer Trilogie, zu der auch „Heine, Bukoswki + Co“ (WV 27 – 1992) und „die winde wehen so lind .../Blowin ́ in the Wind“ mit Texten von Heinrich Heine und Bob Dylan (WV 413 – 2009) gehören. Zu jeder dieser drei Editionen wurden Performances aufgeführt.

„Belfast Dreaming“ (Einzelstück, nicht im WV, 90iger Jahre)
Offsetplatten, die vom Druck eines Buches von Ralph Günther Mohnnau stammten, wurden auseinandergeschnitten, mit Asphalt bearbeitet und mit Fotos kombiniert von Erich Würz-Huß kombiniert, der Mitte der 90iger Jahre im vom Bürgerkrieg durchgeschüttelten Belfast fotografiert hatte. Mit diesen bedrückenden Fotos bekam diese Edition einen singulären düsteren Charakter.

In den 80iger Jahren setzte sich Wol Müller viele Jahre mit handgeschöpften Papieren und vielfältigen künstlerischen Drucktechniken, Malerei und Zeichnungen auseinander. Die Lithographie spielte eine bedeutende Rolle. Heute steht der Siebdruck und die Bild- und Textbearbeitung am Computer im Vordergrund.

Performance und Multimedia

Kommen wir zu einem weiteren Aspekt der Alpha Presse. Ausstellungen und Aktionen waren das zweite unverzichtbare Standbein. Nicht zuletzt durch sie wurde Alpha Presse im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. In den Performances Wol Müllers sind Anregungen und Bezüge zu Fluxus, aber auch zu John Cage und Joseph Beuys nicht zu übersehen. Klänge und Bewegungen waren das wesentliche Kennzeichen dieser Veranstaltungen und immer wurden sie an Literatur angebunden, oft auch im Zusammenhang mit dem Erscheinen einer neuen Edition.

Die erste Veranstaltung dieser Art fand 1988 im Eschborner Kulturzentrum „Eschborn K“ statt. Eben war die vierte Edition „Lichtei“ erschienen. Neben engagierten Künstlern brachte Wol Müller sich sehr oft selbst als Tänzer mit freiem Tanz und Bewegungen im Raum ein.

Wol Müller scheute für Aufführungen und Aktionen auch nicht vor ungewöhnlichen Orten zurück. Unvergesslich sind die Auftritte im „Tennis und Squash Park Frankfurt Ginnheim“, auch ein Kuhstall in der Wetterau wurde zum Ort des Geschehens. Vorzugsweise fanden die Aktionen jedoch im musealen und bibliothekarischen Umfeld statt. Um nur einige Beispiele zu nennen: die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main, Schloss Burgk an der Saale, die Universitätsbibliothek Basel, die Steiermärkische Landesbibliothek Joanneum in Graz, die Liechtensteinische Landesbibliothek in Vaduz, die Nationalbibliothek in Luxemburg, die Nationalbibliothek in Budapest, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und weitere internationale Performing Spaces. Weit gespannt war das Auftreten der Alpha Presse.

Noch drei Beispiele für die unterschiedlichen Aufführungspraktiken von Alpha Presse. 1999 wurden die zwölf Editionen „twelve places in coloured palace“ im Lesesaal der Frankfurter Universitätsbibliothek vorgestellt. Auf zwölf Tischen lagen die zwölf Bücher zum Blättern aus und durch Kopfhörer konnten die Texte der Editionen verfolgt werden. Die Aktion in Frankfurt wurde insofern zu einem Meilenstein der Alpha Presse, als erstmals der Klang bewusst inszeniert und mit einer CD die Medienkombinationen um eine weitere Facette erweitert wurden.

In Bregenz wurden im Jahre 2000 in einer zur Bibliothek umgebauten Kirche Texte von Karl Riha und Franz Kafka von der einstigen Orgelempore vorgetragen, während in der ehemaligen Vierung zu Klängen und Tanz eine Performance stattfand. Das Publikum nahm Platz rund um diese „Arena“.

2001 fand in der Frankfurter Universitätsbibliothek anlässlich der sechs Editionen „Blaue Orange“ und einer Ausstellung eine Farbperformance statt, bei der das Publikum als beteiligter Akteur in den Aktionsort direkt einbezogen wurde.

Klänge, Töne spielten von Beginn an eine immense Rolle, wobei die ungewöhnlichsten Objekte herangezogen wurden: Töpfe, Trillerpfeifen, Gläser, Tröten, Steine.

Seit 1996 – ein Jahr in dem zehn Editionen erschienen – wurde die aus Warschau stammende Polin Kasia Lewandowska unverzichtbare Mitwirkende der Alpha Presse Aktionen. Kasia Lewandowska ist ausgebildete Konzertharfenistin und Aktionskünstlerin. Ab Ende der 1990er Jahre legte sie erste Experimentalkompositionen auf diversen präparierten Harfen vor und begleitet seit dieser Zeit Aktionen der Alpha Presse mit überzeugendem Engagement. In dieser Zeit wurde auch das „Klangschale Tonstudio“ in Sulzbach am Taunus gegründet, in dem wichtige experimentelle Tonstudien erarbeitet werden.

Edition 500

Zum Schluss kehren wir zur fünfhundertsten Edition zurück: „der ölbaum wächst jahr um jahr“ mit dem Untertitel „ein Haiku Jahr, niedergeschrieben von Ralph Günther Mohnnau“.

Hierfür entwickelten Wol Müller und Ralph Günther Mohnnau die ausgezeichnete Idee eines Jahresdiariums.

Wol Müller und Ralph Günther Mohnnau haben aus den tausenden von Haiku eine Auswahl getroffen und den zwölf Monaten zugeordnet.

An Hand dieser fünfhundertsten Edition sollen die technischen Arbeitsvorgänge kurz gestreift werden.

Der Druck liegt in einer Holzkassette, die mit einer eingeschobenen Acrylplatte verschlossen ist.

Das in Indien hergestellte handgeschöpfte Büttenpapier wurde zunächst in die beabsichtigte Form gerissen, dann mit Pigment und Kleister (Kleisterfarbe) doppelt eingefärbt. Auf diese Blätter wurden mit Siebdruck farbige Flächen und Malerei gedruckt. In einem weiteren Arbeitsschritt wurden farbige Papierfetzen mit Tuschfarben bemalt. Diese Papiere wurden digitalisiert und am Computer einschließlich der Typographie (Schrifttype Maiandra GD) weiterbearbeitet und schlussendlich auf Transparentpapier auf einem Xerox Colordrucker ausgedruckt.

Den zwölf Monaten ist je eine Farbe zugewiesen. Jeder Monat beginnt mit einem Titelblatt und schließt mit einem farbigen, bedruckten Blatt ab. Der jeweilige Monat enthält fünf der genannten transparenten Folien. Vier der Folien beinhalten Haiku, das fünfte, mittlere Blatt, ist nur farbig angelegt. Durch die aufeinanderliegenden Transparentfolien entsteht damit eine Mehrdimensionalität und so werden spannende Bezüge zwischen Text und Malerei deutlich. Die zwölf Monate sind mit einem orangefarbenen Band zusammen gebunden und das gesamte Konvolut liegt lose in einem Acrylumschlag, dessen vorderer Deckel sandgestrahlte Formen mit farbigem Siebdruck aufweist.

Edition 500 - zum Inhalt

Skizzieren wir zum Abschluss noch den Inhalt dieser Edition:

Die Umschlagblätter des Januar „zaubernuss und schneeball“ sind ein einem weißlichen Blau eingefärbt, die Transparentfolien enthalten acht Haiku, die nicht beschriftete Folie ist mit zwei unterschiedlichen dunklen Blautönen und einer gelben Farbfläche bemalt.

Es folgt der Februar „ein blauer nebel zieht herauf“ mit ebenfalls blau eingefärbten Umschlägen und sieben Haiku. Die nicht beschriftete Folie zeigt in blau bearbeitete Papierreste und ein sehr helles Gelb.

Der März „in die wolken geschrieben“ : die Umschläge bieten jetzt ein dunkleres Blau, die Folien sieben Haiku. Die nicht beschriftete Folie zeigt uns eine grün umrandete orangene Farbfläche, die Farben grün, rot, gelb dominieren.

Im April „frühmorgens am see“ wechselt die Farbe der Umschläge in ein helles Grün, auf den Transparentfolien befinden sich acht Haiku, die nicht beschriftete Folie ist in Orange, Dunkelgrün und einem matten Altrosa gehalten.

Die Umschläge des Mai „der weide wirres farbenspiel“ sind wieder in Grün gehalten, die Folien wurden mit sieben Haiku bedruckt, die nicht bedruckte Folie zeigt sich in Rosarot auf Ocker.

Die Umschläge des Juni „von weit her ach die schilfrohrflöte“ wurden ebenfalls in Grün gehalten, sieben Haiku erscheinen auf vier Folien. Für die fünfte Folie wurden gerissene Japanpapierfetzen in einem bräunlichen Rot und hellbraunem Ton bearbeitet. Gelbe und schwarze Einsprengsel wurden hinzugefügt.

Die Umschläge des Juli „unter dem regenbogen“ zeigen sich in einem hellen Beige, sieben Haiku wurden auf vier Folien gedruckt, der fünften Folie liegt ein gerissenes Japanpapier zugrunde, das in rot bearbeitet wurde, darauf sind gelbe Pinselstriche aufgetragen.

Der August „die blüten werfen ab das späte rot“ ist in einem hellen Gelb gehalten, sieben Haiku wurden ausgewählt. Das nicht beschriftete Blatt bildet ein Stück rotes Japanpapier ab.

Wieder in Gelb ist der September gestaltet „ sie warf nach mir mit einer quitte“. Sechs Haiku sind zu lesen. Die nicht beschriftete Folie zeigt einen bräunlich getönten Japanpapierstreifen. Darauf wurde orangene, grüne, rote Farbe aufgetragen.

Rosarot erscheint der Umschlag des Oktober „weinrote wolken spiegeln sich im fluss“. In sieben Haiku können wir uns vertiefen. Auf der nicht beschrifteten Folie ist ein großer orangefarbener Fleck zu sehen, in dem unterschiedliche Orangetönungen aufscheinen.

Der Umschlag des November greift das Rosarot des Oktober auf, jedoch in einer dunkleren Tönung. Das Thema heißt „im alten park von welken blättern“, sieben Haiku sind zu genießen. Die nicht beschriftete Folie zeigt wieder ein Japanpapier, auf dem blaue, grünliche, violette Tönungen übereinander geschichtet wurden.

Der Umschlag des Dezember „im gelben zwielicht gehe ich voran“ erscheint in ganz hellem Rosa. Mit sieben Haiku können wir uns auseinandersetzen. Die nicht beschriftete Folie zeigt schwach rötlich bearbeitetes Japanpapier, auf dem am linken Rand eine kräftig blaue Farbe aufgetragen wurde.

Abschliessend

Der Abschluss der Editionen von Alpha Presse beendet eine Schaffensphase von Wol Müller. Natürlich ist seine künstlerische Arbeit damit nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Klangschale Tonstudio und Alpha Literatur Verlag werden weitergeführt und Medienkombinationen rücken stärker in den Vordergrund. Etwas Neues soll beginnen und man darf hoffen, auch die kreative Zusammenarbeit mit Ralph Günther Mohnnau bleibt bestehen. Wir dürfen gespannt sein!